Johannes Ponader ist politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland und derzeit ohne regelmäßiges Einkommen. Aus Protest gegen die Arbeitsweise der Arbeitsagentur bezieht er auch kein Hartz IV und ist derzeit auf Spenden angewiesen.
Getreu dem Motto “Gib einem Mann einen Fisch und er hat einen Tag zu essen, lehre ihn zu fischen und er isst sein Leben lang” möchten wir Johannes unterstützen eine Arbeit zu finden, die sich mit seinem Ehrenamt als politischer Geschäftsführer vereinbaren lässt und ein Einkommen von 1.000€ Netto ermöglicht.
Johannes hat in verschiedenen Tweets deutlich gemacht, dass er auf Spenden angewiesen ist, was für einen gesunden jungen Mann mit hoher Qualifikation natürlich unwürdig ist. Gleichzeitig hat Johannes aber auch verdeutlicht dass er für Jobangebote dankbar wäre, die ihm sein Ehrenamt ermöglichen.
Daher unsere Aufforderung an Euch: Wenn ihr von einem Jobangebot wisst, oder Johannes einen Job anbieten möchtet, dann schreibt uns an jobfuerjohannes@gmx.net – gerne behandeln wir eure Angebote auch vertraulich
Wir lassen ihm diese Ausschreibung zukommen, werden sie hier veröffentlichen und sind ihm behilflich eine Bewerbung zu schreiben. Es findet sich sicher auch jemand der ihm Strümpfe und Halbschuhe für ein Bewerbungsgespräch zur Verfügung stellt.
Die Jobanforderungen wären:
- 20 – 30 Wochenstunden mit freier Zeiteinteilung
- Nettoverdienst ca 1000,- € (Vermutlich Steuerklasse 1)
- Arbeitsplatz Homeoffice oder Berlin
Wir sind für jedes Angebot dankbar.
Über alle Angebote und Reaktionen werden wir natürlich über Twitter und dieses Blog berichten
Kommentare
Der Typ hat ein Einser Abitur. Der solch sich ne ordentliche Arbeit/Beschäftigung suchen. Ich kann auch nicht von spenden leben und mir sucht auch niemand ne stelle die meinen Anforderungen entspricht. Aber er ist ja Parteielite. Da ist das ja was anderes!
Johannes tu uns allen den gefallen und tret nicht nur von Jobcenter, sondern auch von deinem Amt im Buvo zurück!!!
….und sicherlich wird ihm jeman Socken und Halbschuhe… nun ja, damit ist die Motivation dieser Veranstaltung hier ja klar. JÄMMERLICH
Es ist richtig, dass wir hier eine Spitze mit eingebracht haben. Das ändert aber nichts an der Ernsthaftigkeit des Projektes, und an unserer Zielsetzung
Vielleicht helfen Sie mir auch einen Job in Berlin zu finden? Habe einser Diplom in Soziologie…100 Bewerbungen haben nix gebracht:( Bin pleite und verschuldet. Für ein Fisch wäre ich auch sehr dankbar:)
Wir werden alle Jobangebote transparent veröffentlichen. Wenn sich dann neben Johannes Ponader noch andere dafür bewerben, liegt das ausserhalb unserer Kontrolle
Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg!
Kann ich nur unterstützen, vor allem auch die Einrichtung eines Treuhandkontos bei der GLS-Bank. Wer ansonsten viel Geld für Waldorfschulen und anderweitige fundamental-esoterisch fokussierte Projekte bereitzustellen sich nicht scheut, ist natürlich auch die ideale Anlaufstelle für geistige Freibeuter jedweder Coleur.
Denn wo vermeintlich moralisch-ethische Schätze zu heben sind, da hisst die GLS die Segel, um am besten noch weit vor allen anderen an Ort und Stelle der (Er-)Hebung zu sein. Das ist allemal gut fürs Image, und dem Seelenheil kommt es ohnehin restlos zugute. Wahrhaft christlich, überwältigend menschlich, wenn man so will, die menschliche Realität bleibt dabei nur marginal auf der Strecke.
Und als unter anthroposophischen Vorzeichen gegründetes und davon noch immer programmatisch geprägtes Bankhaus muss das sogenannte “Bedingungslose Grundeinkommen” ja zwangsläufig mit hinein ins radikal sinnvolle und ethisch an keiner Stelle zu beanstandende Portfolio, ist ja schließlich auch eine Herzensangelegenheit des DM-Drogeriemarktgründers und Milliardärs Götz Werner, Aufsichtsrat in jener GLS-Bank und nicht zuletzt stolzer Waldorfvater, seit nunmehr über 34 Jahren. Zwar gehört mit hinein in dieses Grundeinkommen-Konzept, die Mehrwertsteuer sukzessive auf um die 50 Prozent anzuheben, die Einkommenssteuer dafür im Gegenzug völlig abzuschaffen; wer hier aber reines Eigeninteresse bzw. das Interesse einer ganzen Kaste altruistischer Unternehmer vermutet, liegt natürlich völlig falsch. Noch alles, was die GLS angepackt hat bzw. immer noch anpackt, ist gekennzeichnet von triefender, konkurrenzloser Liebe zu Welt und Mensch. Daß eine Bank trotzdem Bank bleibt, und die überwiegenden Interessen der GLS-Bank bzw. Ihres Vorstands und insbesondere des Aufsichtsrats den gesunden Menschenverstand nur mit etwas Glück streifen, bleibt natürlich ausgeblendet. Und dass sich die GLS-Bank schon aufgrund ihres schier ins Unendliche des Bessermenschentum streckenden Selbstverständnisses nur an Besser- bzw. Gut -und Bestverdienende wenden kann mit ihren unbefleckten Angeboten, auch das wird an keiner Stelle ehrlich und transparent dargestellt, geschweige denn als Alleinstellungsmerkmal hervorgehoben. Obwohl die GLS genau das ist: Eine sich einer ethisch-moralisch überlegen fühlenden Geldelite andienenden Bank, die es kongenial versteht, deren vorherrschenden Idealismus behutsam zwar, aber doch stets zielbewusst auszubeuten. Womit wir wieder bei den Freibeutern wären: Es trifft sich also der Pirat mit den Waldorfvernarrten Anthroposophen und bittet sie, ein liebevoll zurechtgemachtes Konto einzurichten. Das tun sie natürlich auch, umgehend – wittern doch GLS-Getreue für einen sozial-ökologischen Anstrich auch hier wieder einen kostbaren Schatz, der weithin glänzend auszustrahlen, noch in den schwärzesten menschlichen Kosmos hinein, allemal auf ihre tapfere Bank und ihre schwer Geldgestützten edlen Ritterkunden zurückfällt. Auch führende Anthroposophen (und bei Weitem nicht nir die) denken und fühlen nicht und niemals anders, wie viel spiritueller, esoterischer, weltferner noch könnte sich endlich auch monetär gesteuerte Überlegenheit anfühlen?
Er ist nicht auf Spenden angewiesen! Er hat Anspruch auf Hartz-IV.
Andere müssen auch davon leben. Wenn er sich dafür zu fein ist, muss er eben sehen, wie er klar kommt!
Ich lebe auch von Hartz-IV. Das ist nicht schön, aber manchmal ist das Leben eben kein Ponyhof.
Oder um im Bild zu bleiben: Das Leben ist keine Waldorfschule.
Auch wenn es die GLS-Bank unter ideologischer Erwägung einer suspekten Einkommensrevolution ebenso und nicht anders sehen möchte.
liebe aufgeregte kommentatoren,
den job als politischer geschäftsführer ehrenamtlich zu erledigen mit hartz iv halte ich persönlich ür nicht gangbar – ob man sich dem hartz iv nun andererseits verweigern sollte, aus welchen gründen auch immer, ist eine ganz andere frage.
die arbeit eines geschäftsführers einer partei verlangt zumindest eine halbwege handlungsfreiheit – die nur durch eine gewisse finanzielle sicherheit gegeben werden kann. gleichzeitig kann herr ponader natürlich nicht vollzeit arbeiten und dieser ehrenamtlichen tätigkeit nachgehen, der tag hat gerade mal 24 stunden und die dürften – zumindest in den spitzen – schon für einen halbtagsjob + ehrenamt in dieser form kaum ausreichen.
überhaupt frage ich mich, wie man sich darüber echauffieren kann, dass man einer person versucht zu einem job zu verhelfen. vielleicht sollten sie – also ihr, die ihr sagt, für euch suche niemand – einmal überlegen, sich auch gesellschaftlich zu engagieren und über diese formen des netzwerkes und der teilhabe ihre aussichten auf einen job zu verbessern.
von sozialwissenschaftlern habe ich leider gottes nie viel gehalten – zuviel gutmenschentümelei, ein schielendes auge auf die statistiken, auf die man so stolz ist und die bekannterweise nur interessant zu lesen sind, wenn man genügend hintergrundinformationen zu den intentionen der umfrage hat… hach, eine lange liste. zurück zu max weber, meine lieben, zu bourdieu, zum nachdenken.
ich persönlich wünsche herrn ponader alles gute und hoffe, es wird sich bäldenst eine anstellung finden lassen, ein aufgewecktes kerlchen ist er ja.
pdk
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